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Außenwirtschaftsförderung für kleine und mittlere by Christian Hauser (auth.)

By Christian Hauser (auth.)

In Deutschland existiert im Bereich der Außenwirtschaft ein vielschichtiges und differenziertes Fördersystem. Häufig ist ein unkoordiniertes und intransparentes Nebeneinander der verschiedenen Förderträger und staatlichen Ebenen festzustellen.

Christian Hauser analysiert auf der foundation der ökonomischen Theorie des Föderalismus die Probleme und Vorzüge des föderalen Fördersystems. Dabei wird – im Widerspruch zur häufig geäußerten Kritik – deutlich, dass die föderale Aufgabenwahrnehmung aus ökonomischer Sicht durchaus Vorteile erkennen lässt. Der Autor zeigt jedoch auch, dass das aktuelle Fördersystem erhebliche Defizite aufweist und die kleinen und mittleren Unternehmen systematisch benachteiligt. Auf der Grundlage einer fundierten theoriegeleiteten empirischen Untersuchung werden Handlungsoptionen für eine Neuausrichtung der Außenwirtschaftsförderung herausgearbeitet, die darauf abzielen, das Fördersystem besser an den Bedürfnissen der Zielgruppe, den kleinen und mittleren Unternehmen, auszurichten.

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39. Ferner wurde das qualitative Kriterium der Eigenstandigkeit in einigen Punkten prazisiert. 3. e Kapitalgesellschaften haben aul1erhalb ihres Geltungsbereichs keinen verbindlichen Charakter entwickelt. Vgl. Amtsblatt der Europaischen Union L 124 vom 20. Mai 2003, S. 36; Sachsisches Staatsministerium fUr Wirtschaft und Arbeit 2003, S. 10. Siehe exemplarisch Hamburgerische Landesbank 2002, S. 8; Sachsisches Staatsministerium fUr Wirtschaft und Arbeit 2003, S. 11; Kayser; Wallau; Adenauer 2005, S.

In den letzten Jahrzehnten sind auf regionaler, nationaler und europaischer Ebene umfangreiche Forderrnafsnahmen fur kleine und mittlere Unternehmen entwickelt worden. Dabei zeigte sich zu Beginn der neunziger Jahre, dass die einzelnen Trager ihren Programmen ganz unterschiedliche KMU-Definitionen zu Grunde legten. ,29 zu schaffen. Ausgehend von diesen GrundOberlegun- 26 27 28 29 Vgl. Amtsblatt der Europaischen Union L 124 vom 20. Mai 2003, S. 36. DarGber hinaus umfasst die Definition der Europaischen Kommission das qualitative Kriterium der Eigenstandiqkeit.

5; Zur Problematik, die genaue Anzahl der Unternehmen in Deutschland zu ermitteln, siehe Wolter; Hauser 2001, S. ; MGhlenkamp 2003, S. 243 ft. 27 zahlten 99,7% aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen zum wirtschaftlichen Mittelstand. Diese erwirtschafteten rund die Halfte der gesamten volkswirtschaftlichen Bruttowertsch6pfung und tatiqten knapp die Halfte alter Bruttoinvestitionen. "? Ein Vergleich dieser Werte mit denen, die anhand der Schweltenwerte der Europaischen Kommission erhoben wurden, zeigt nur marginale Abweichungen.

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