German 15

Behavioral Economics: Eine Einführung by Hanno Beck

By Hanno Beck

Seit den siebziger Jahren haben die Erkenntnisse und Forschungen der Psychologie auch Einzug in die Wirtschaftswissenschaften gehalten – sie sollen das Menschenbild der Ökonomen und ihre Modelle realistischer machen. Dieses Buch beschreibt die wichtigsten Methoden, Konzepte und Erkenntnisse der verhaltenswissenschaftlichen Ökonomik (Behavioral Economics) und weitere dazugehörige Forschungsgebiete wie Glücksforschung, equity und Neuroökonomie. Das Lehrbuch stellt die wichtigsten theoretischen und empirischen Befunde und Ideen vor, um sie anschließend einer kritischen Würdigung zu unterziehen. Es ist sowohl für Studierende geeignet als auch für Dozenten und Wissenschaftler, die sich über den aktuellen Forschungsstand der Disziplin informieren wollen.

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Erkundungen zum Eulerschen Polyedersatz: Genetisch, explorativ, anschaulich

Mathematische Resultate werden häufig in einer Weise dargestellt, die kaum noch Einsicht in die Entdeckungsgeschichte der Resultate gewährt. Viele typische Vorgehensweisen, die beim Betreiben von Mathematik eine wichtige Rolle spielen, wie z. B. Analogiebildung, induktives Schließen oder das Aufspüren versteckter Annahmen, haben in der klassischen Anordnung des Wissens nach dem Schema „Definition, Satz, Beweis“ keinen Platz.

Betriebswirtschaftliche Kunstbewertung

Der Markt für bildende Kunst unterlag in den Jahrzehnten seit dem Zweiten Weltkrieg tief¬greifenden Umwälzungen, die zur Entdeckung des Kunstwerks als Investitionsobjekt führten und dem Kunstmarkt Konturen eines Markts für Finanzanlagen verliehen. Niko Frey analysiert die Kapitalanlage „Kunstwerk“ aus der Sicht des (privaten) Kunstsammlers, um auf diese Weise cutting edge Erkenntnisse über die betriebswirtschaftliche Bewertung von Kunstinvestitionen zu gewinnen.

Die Bestimmung der Repositionierungsintensität von Marken: Ein entscheidungsunterstätzendes Modell auf Basis von semantischen Netzen

Durch immer schnellere Marktveränderungen muss die Positionierung von Marken häufiger als früher überprüft und angepasst werden. Markenrepositionierungen stellen somit heute mehr denn je eine wichtige Voraussetzung für den Unternehmenserfolg dar. Tobias Recke entwickelt auf foundation semantischer Netze ein entscheidungsunterstützendes Modell zur professionellen Planung und Steuerung von Markenrepositionierungen.

Wirtschaftliche Krisen bewältigen: Neue Erkenntnisse aus den jüngsten Krisen

Das Fachbuch gibt einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zur Bekämpfung von wirtschaftlichen Krisen. Die Gedankenwelt der Ökonomen hat sich seit der Finanzmarktkrise und der Krise des Euroraums dramatisch verändert. In kurzer Zeit und unter hohem Druck mussten neue Instrumente der Krisenbekämpfung entwickelt und alte, als überkommen angesehene wieder angewandt werden.

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Smith, Vernon L. ), Economics in the Laboratory, mimeo, URL http://leem. pdf. 1 Was sind Heuristiken? In der klassischen ökonomischen Theorie werden Probleme mit Hilfe der Logik und der elementaren Regeln der Wahrscheinlichkeitstheorie gelöst – das würde dem System II nach Kahneman entsprechen – also intensivem Nachdenken. Je komplexer das Problem ist, umso komplexer werden auch die dazu nötigen Lösungsansätze: Wahrscheinlichkeiten müssen geschätzt und die einzelnen Handlungsmöglichkeiten gewichtet werden.

Wie hoch ist damit die Wahrscheinlichkeit, dass das Taxi, das in den Unfall verwickelt war, nicht blau, sondern grün ist? Das lässt sich wie folgt berechnen: Wenn der Zeuge in 20 % aller Fälle die Farbe des Taxis falsch erkennt, so wird er bei insgesamt 85 vorhandenen grünen Taxis 17 mal die Farbe falsch erkennen (20 % von 85 Taxis); also in 17 Fällen irrtümlicherweise ein blaues Taxi identifizieren. War das Taxi aber tatsächlich blau, so wird er in 3 Fällen meinen, statt des blauen Taxis ein grünes gesehen zu haben (20 % von 15 Taxis); in 12 Fällen nennt er richtigerweise ein blaues Taxi.

Charness, Karni, Levin 2010) Kritik Ein Teil der Kritik an der Repräsentativitätsheuristik bezieht sich auf das Basisratenproblem: So zeigen Gigerenzer, Hell und Blank (1988), dass die mangelnde Berücksichtigung der Basisraten im Ingenieur-Rechtsanwalt-Beispiel verschwindet, wenn die Versuchspersonen die Personenbeschreibungen zufällig aus einer Urne ziehen – wenn sie verstehen, dass die jeweilige Personenbeschreibung zufällig ausgewählt worden ist, verfallen sie nicht der Repräsentativitätsheuristik.

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