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Berichte zur Lebensmittelsicherheit 2014: Bundesweiter by Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebe

By Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebe

Der Bundesweite Überwachungsplan (BÜp) ist ein für ein Jahr festgelegter Plan über die zwischen den Ländern abgestimmte Durchführung von amtlichen Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung der lebensmittelrechtlichen, weinrechtlichen und tabakrechtlichen Vorschriften. Er kann Programme zu Produkt- und Betriebskontrollen oder eine Kombination aus beidem enthalten.

Insgesamt wurden sixteen Programme für den BÜp 2014 ausgewählt, an denen sich die Länder mit ca. 6.100 Proben beteiligten. Im Rahmen der Betriebskontrollen erfolgte im BÜp 2014 ein umfangreiches Programm zur Rückverfolgbarkeit, an dem alle Länder beteiligt waren und zahlreiche Betriebe innerhalb der Rückverfolgbarkeitsketten untersucht wurden:

Untersuchung von Lebensmitteln auf Stoffe und die Anwendung von Verfahren

· Chemische Untersuchung vo

n Grünkern Benzo(a)pyren, Benzo(a)anthracen, Benzo(b)fluoranthen, Chrysen

· Untersuchung von Fleisch und Fleischerzeugnissen, deren Kennzeichnung "Rindfleisch" aufweist, auf andere, nicht deklarierte Tierarten (außer Pferde-fleisch)

· Untersuchung von Fertiggerichten, deren Kennzeichnung "Rindfleisch" aufweist, auf andere, nicht deklarierte Tierarten (außer Pferdefleisch)

· Transfettsäuren in feinen Backwaren und Margarinen

· T-2- und HT-2-Toxin in Getreide

· Selen in bilanzierten Diäten, die für Säugling

e bestimmt sind

· Verarbeitung von Separatorenfleisch in feinzerkleinerter Brühwurst mit hervorhebenden Qualitätsangaben

· Rückstände von Antibiotika in Fischen aus Aquakultur aus Drittländern (außer Lachs)

· Nitrat in Rucola

Unter

suchung von Lebensmitteln auf Mikroorganismen

· Mikrobiologischer prestige von Schlagsahne aus Sahneautomaten

· Mikrobiologisch-hygienische und sensorische Beschaffenheit von trocken gereiftem, verkaufsfertig zugeschnittenem Rindfleisch ("Dry elderly Beef")

Untersuchung von Bedarfsgegenständen und kosmetischen Mitteln

· Nickelabgabe aus Modeschmuck/ Piercingschmuck

· Chrom (VI) und Azofarbstoffe in Bedarfsgegenständen aus Leder mit Körperkontakt

· Bestimmung von Panthenol in kosmetischen Mitteln bei Auslobungen mit Bezug auf ein gestei

gertes Feuchthaltevermögen der Haut oder Stimulierung der Epithelisierung<

· Ausmaß der Freisetzung von Metallen aus Lebensmittelkontaktmaterialien

Betriebskontrollen

· Bundesweiter Rückverfolgbarkeitstest ALL STEPS DOWN, ausgehend von einem Fleischerzeugnis

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Hier wurden Freisetzungen von Aluminium größer als der Freisetzungsgrenzwert festgestellt. Die Eisenlässigkeit (Tab. 2) und die Chromlässigkeit (Tab. 3) von Lebensmittelkontaktmaterialien aus Metall (außer Aluminium) wurden bei insgesamt 404 Proben untersucht. Im überwiegenden Teil der Proben wurden sowohl für die Eisenlässigkeit als auch für die Chromlässigkeit Freisetzungen deutlich unterhalb des Freisetzungsgrenzwertes von 40 mg Eisen/kg Lebensmittel bzw. 0,25 mg Chrom/kg Lebensmittel bestimmt.

In KbE/g (n = 115) 102 – 104 104 – 106 106 – 107 > 107 < 10 Escherichia coli in KbE/g (n = 135) Enterobacteriaceae in KbE/g (n = 137) 15 3 1 11 106 – 107 107 – 108 > 108 Schimmelpilze in KbE/g (n = 136) n. n. Pseudomonaden in KbE/g (n = 120) Tab. 1 Ausgangssituation Die zu hohe Nickellässigkeit bei Piercings und Ohrsteckern stellt bis heute ein Problem dar (s. entsprechende RAPEX-Meldungen). Nickel ist in Europa das häufigste Kontaktallergen, die Sensibilisierungsrate in Deutschland liegt bei ca.

2, ber. ABl. L 327 vom 9. Dezember 2011, S. 70, ABl. L 19 vom 22. Januar 2014, S. 8. Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel. ABl. L 304, S. 18, ber. ABl. 2014, L 331, S. 41 und ber. ABl. 2015, L 50, S. 48, zuletzt geändert durch Artikel 1 ÄndVO (EU) 78/2014 vom 22. November 2013. ABl. 2014, L 27, S. 7. Erläuterung der Fachbegriffe ADI (Acceptable Daily Intake) ADI steht für „Acceptable Daily Intake“ (duldbare tägliche Aufnahmemenge) und gibt die Menge eines Stoffes an, die ein Mensch täglich und ein Leben lang ohne erkennbares gesundheitliches Risiko aufnehmen kann.

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