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Bildungslandschaften: Mehr Chancen für alle by Peter Bleckmann, Volker Schmidt, Florian Mindermann, Marlen

By Peter Bleckmann, Volker Schmidt, Florian Mindermann, Marlen Wippler

Lokale Bildungslandschaften sind heute mehr als ein theoretischer Entwurf, sondern gelebte Praxis an vielen Orten dieser Republik. Sie sind Rahmen für eine neue Lernkultur, für eine Verknüpfung formaler und informeller Bildung und moderne Formen der Steuerung. In Bildungslandschaften entstehen Verbindungen zwischen den Institutionen und den Lebenswelten der Lernenden. Diese Prinzipien, die in Bildungslandschaften verwirklicht sind, bilden zentrale Elemente einer nachhaltigen Strategie für mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. In diesem Band werden die vorliegenden Erfahrungen einer kritischen Reflexion unterzogen, und es werden Handlungsperspektiven für die Zukunft skizziert.

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Aus dieser Kritik kann aber nicht geschlossen werden, „gute“ Probleme entstünden einfach aus der Unmittelbarkeit des Erlebens. Die Qualität des Lernens, egal wo es stattfindet, hängt von der Güte des Problems ab, und das wäre der Maßstab auch für den Unterricht. Die Schule ist aus Sicht der Schülerinnen und Schüler natürlich ein wichtiger Teil ihrer „Lebenserfahrung“, zu dem sie bestimmte Einstellungen herausbilden. Oft setzen sie auch „Lernen“ mit Schule gleich, aber die Schule ist eine endliche Erfahrung, das Lernen nicht.

Sie können jede Innovation bis zur Unkenntlichkeit anpassen, sodass es naiv wäre, nicht mit einer eigenständigen Basis zu rechnen, die über Echos kommuniziert, sich auf die eigene Erfahrung verlässt und sich am Ende keine andere einreden lässt. Die Kunst ist, die Basis für ein Projekt zu gewinnen und mit fremden Ideen Akzeptanz zu erlangen. Die „Basis“ ist mehr als die Schule und das ständige Echo der Schulkritik. Entgegen den Medien – das ist nicht alles. Es gibt nicht nur zahlreiche Institutionen außerschulischer Erziehung und Bildung, auch lässt sich „Bildung“ – was immer man darunter verstehen mag – nicht allein auf institutionelle Angebote 34 Jürgen Oelkers festlegen.

Mit der Reduktion des bildungspolitischen Fokus auf die staatliche Schule ist aus dem Blick geraten, dass Bildung in einem weiteren und umfassenderen Verständnis vor allem als kommunale Größe verstanden werden muss. Die Gemeinden bieten ausdifferenzierte Programme an, die alle davon ausgehen, dass Bildung nicht an der Schultür endet. Die Programme hängen von der Größe der Gemeinde ab und reichen von der Volkshochschule über die Museen, die Theater und Konzertsäle bis hin zu den Krippen, den Einrichtungen der Jugendarbeit und der Seniorenbildung.

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