German 11

Biographische Forschung: Eine Einführung in Praxis und by Werner Fuchs-Heinritz

By Werner Fuchs-Heinritz

Dieses Buch führt in die Erhebung und Interpretation von lebensgeschichtlichen Texten ein. Kapitel I begründet die biographische Forschung aus den alltäglichen Formen biographischer Reflexion und Kommunikation. Kapitel II informiert über die Geschichte der biographischen Forschung und über wichtige Kontroversen. Kapitel III folgt den Schritten eines biographischen Forschungsprojekts von der Konzeption bis zur Publikation und diskutiert die jeweils möglichen forschungspraktischen Entscheidungen.

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Als "Verhandlungstaktik" fiir Personalleiter bzw. iiber die Besetzung von offenen Stellen entscheidende Amter empfiehlt ein Ratgeber: "Nach Moglichkeit so lite der Bewerber sprechen, da man urn so mehr von ihm erfahren kann. Das Gesprach so lite informell verlaufen, da der Bewerber somit aus der Reserve gelockt wird und er sich zu erkennen gibt ... " (Personal-Enzyklopadie 1977, 541). GewiB, in all diesen Situationen ist es erlaubt, daB der Vertreter der Institution von sich aus, gewissermaBen gratis, einige Informationen aus seiner Lebensgeschichte beisteuert.

Besonders dem Konzept der weiblichen Normalbiographie (Levy 1976) wird vorgeworfen, 47 daB es einer weiteren Festlegung der Frauen auf traditionelle Lebensentwiirfe Vorschub leistet (AQolphy 1982). Laufbahnen und typische Lebenswege Grundmuster einer Laufbahn ist der Berufsweg eines Beamten: Ohne ernsthaft aus der Bahn geworfen werden zu konnen, gelangt er von Station zu Station, beginnt als Anwarter, wird Inspektor, wird zum Oberinspektor befordert, beendet seine Berufsarbeit als Pensionar.

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